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Spritkosten steigen und steigen – Corona-gebeutelte Unternehmen rutschen von einer Krise in die nächste

Die Spritpreise können zur Zeit nur eine Richtung: nach oben. Die Wirtschaft in Oberbayern, zum Beispiel im Landkreis Erding, stöhnt.

Erding – Am Montagmorgen kostete der Liter Diesel in Erding 1,56, Super 1,78 und E10 1,72 Euro. Binnen einer Woche haben die Preise um neun Cent pro Liter angezogen. Schuld sind die (künstliche?) Knappheit auf dem Rohölmarkt, der Wegfall der reduzierten Mehrwertsteuer und die neue, steigende CO2-Steuer. Etlichen Branchen wird das Entkommen aus der Corona-Krise damit erheblich erschwert.

Der Fuhrpark von Anton „Burli“ Fürmetz, Spediteur aus Taufkirchen, umfasst 220 Lkw. Im Jahr laufen rund 8,5 Millionen Liter Diesel durch deren Tanks. Bei etwa der Hälfte seiner Kunden hat Fürmetz eine Diesel-Gleitklausel in den Verträgen. „Die hilft uns im Moment“, berichtet der Unternehmer. Denn bei Vertragsabschluss würden die Spritpreise der vergangenen drei Monate addiert und dann ein Durchschnittspreis gebildet. Deswegen schlagen die Erhöhungen hier noch nicht so durch. „Wenn der Preis aber fällt, bin ich schlechter gestellt“, rechnet der Spediteur vor. Bei allen anderen Kunden müsse er die steigenden Kosten weitergeben – aber 1:1 sei das nicht möglich. „Die Mehrausgaben bleiben schon stark an uns hängen.“

(Quelle: Merkur Online)

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