Neue Regeln im Straßenverkehr

Neue Regel: Wer auf der Autobahn diesen Fehler macht, muss seinen Führerschein abgeben

Ab November gelten neue Bußgelder im Straßenverkehr. So werden etwa Tempoverstöße teurer und die Strafen für Falschparken und Halten in zweiter Reihe steigen deutlich. Für zwei Verhaltensweisen müssen Autofahrer sogar ihren Führerschein abgeben.

Der Bundesrat hat vergangenen Freitag Änderungen am Bußgeldkatalog beschlossen. Wer in Zukunft zu schnell fährt oder falsch parkt, muss mit zum Teil deutlich empfindlicheren Strafen rechnen. Bei Überschreitungen der Geschwindigkeit ab 16 bis zu 20 km/h verdoppelt sich das Bußgeld von aktuell 35 auf künftig 70 Euro. Im Fokus des neuen Bußgeldkatalogs standen vor allem auch Raser, die man fortan deutlich härter bestrafen will. Wer etwa mit 91 km/h statt der erlaubten 50 km/h in der Stadt unterwegs ist, zahlt bald mindestens 400 statt heute 200 Euro. Den Führerschein darf man jedoch behalten. „Raserei darf niemals akzeptiert werden“, sagt der ADAC zu dem neuen Beschluss. Deshalb sei die deutliche Erhöhung der Bußgelder ohne Verschärfung der Fahrverbotsgrenzen aus Sicht des ADAC ein guter Kompromiss. „Gleichzeitig muss aber sichergestellt werden, dass Kontrollen an Gefahrenstellen und damit auch das Risiko, entdeckt zu werden, erhöht werden“, fordert der Automobilclub.

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