Coman: „Dann wird der Star-Status automatisch kommen“
Kingsley Coman sieht sich nicht als Star

Beim FC Bayern München übernimmt Kingsley Coman nach dem Aus von Franck Ribéry und Arjen Robben mehr Verantwortung. Mit seiner neuen Rolle kommt der Franzose gut zurecht, als Star sieht er sich aber (noch) nicht.

„Es geht mir nicht um den Status. Ich will dem Team helfen und vor allem gewinnen“, sagte Coman in einem Interview mit der französischen Zeitung „L’Équipe“ und ergänzte: „Der Star-Status wird automatisch kommen, wenn ich regelmäßig spiele und dem Team helfe, zu gewinnen.“

Coman sei allerdings nicht besonders heiß darauf, der gefeiertste Spieler zu sein. Der Flügelstürmer hat das Gefühl, dass seine Teamkollegen seit letzter Saison mehr von ihm verlangen.

„Während eines Spiels kam Thomas Müller auf mich zu und sagte: ‚Du bist derjenige, der den Unterschied ausmachen muss'“, erzählte Coman. „Ich mag es, Verantwortung zu tragen. Aber es ändert sich nicht wirklich etwas gegenüber dem letzten Jahr. Die Leute haben da schon viel von mir erwartet. Die Nachfolge von Franck und Arjen hatte bereits begonnen, ich fühlte mich schon sehr wichtig.“

In dem Interview äußerte sich Coman auch zu seinen vielen Verletzungspausen. „Dadurch bin ich gereift“, sagte der 23-Jährige: „Wenn man in seinem Krankenhausbett liegt, denkt man über alles nach. Ich war schon immer auf Fußball fokussiert, aber es gibt so viel Wichtigeres im Leben. Ich hatte viel Glück in meinem Leben. Ich brauchte diese Verletzungen, um mir das bewusst zu machen.“

Außerdem seien der „Killerinstinkt“ und die „Willenskraft“ des französischen Nationalspielers nach den Verletzungen ausgeprägter.

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Quelle: Sport.de